Mobilität - mit voller Kraft aus dem Nebel

Am 26. März 2026 fand im Future Dome des Unternehmens Fill in Gurten eine Veranstaltung zu aktuellen Forschungsansätzen im Bereich Mobilität statt. Das Publikum erhielt Einblicke in unterschiedliche Forschungsfelder rund um Mobilität. 

Die Vorträge zeigten eindrucksvoll, wie eng Forschung und Industrie in Oberösterreich zusammenarbeiten. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse können hier rasch in marktfähige Produkte überführt werden – ein wesentlicher Faktor für die Innovationskraft des Standorts.

Landtagspräsident Max Hiegelsberger betonte die Bedeutung der Mobilitätsforschung für Oberösterreich und hob hervor, dass die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft entscheidend für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Industriestandorts ist.

Expertinnen und Experten

Referentin in grünem Blazer hält Vortrag auf einer Bühne vor Roll-ups zum Thema „Raus aus der Nebelzone“.
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Dr.in mont. Carina Schlögl, Stellvertretende Geschäftsführerin & Prokuristin, LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH

Leichtmetalle und ihr Beitrag zur nachhaltigen Mobilität

Dr. Carina Schlögl demonstrierte die intensive Arbeit an neuen Metall-Legierungen für Fahrzeugkomponenten. Im Fokus steht dabei nicht nur die Reduktion von Gewicht und damit eine verbesserte Effizienz, sondern auch die zunehmende Verwendung von wiederverwendetem Material und damit die ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.

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Ein Mann im Anzug spricht mit einem roten Mikrofon auf einer Bühne.
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Dipl.-Ing. Dr. Hubert Mitterhofer, Business Area Manager Drives, Linz Center of Mechatronics GmbH

Wenn elektrische Mobilität Wellen schlägt: Der eVSP-Schiffsantrieb

Dr. Hubert Mitterhofer beeindruckte durch die erfolgreiche Elektrifizierung eines anspruchsvollen und leistungsstarken Schiffsantriebes, dem sogenannten Voith Schneider Propellers. Gerade einmal 18 Monate nach Projektbeginn konnte die erste Antriebseinheit an Bord eines Schiffes für die Wartung von Hochsee-Windkraftanlagen verbaut werden. Trotz Energiebereitstellung durch ein Dieselaggregat ermöglicht diese Innovation eine Treibstoffeinsparung von 400.000 Litern pro Jahr und Schiff. Mittlerweile werden 60 Prozent der Neubestellungen elektrisch angetrieben, der Markt wurde innerhalb weniger Jahre gedreht.

 Ein Mann im Anzug mit einem roten Mikrofon auf einer Bühne.
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Prof. Dr.-Ing. Martin Berens, BMIMI Stiftungsprofessur für innovative Luftfahrttechnologien TU Wien, Forschungsgruppe Luftfahrzeugsysteme E307-02-2

E307-02-2: Alternative Antriebskonzepte für Luftfahrzeuge

Prof. Martin Berens von der TU Wien stellte in seinem Vortrag die Weiterentwicklung von Rotorblättern für Drohnen in den Mittelpunkt.. In Zusammenarbeit mit heimischen Leitbetrieben wie Engel und FACC wurde das Endprodukt und der Produktionsprozess neu gedacht, um mit entsprechenden Qualitätsvorteilen wieder eine Fertigung im Inland zu ermöglichen. Ein leiserer Betrieb, aber auch eine bessere Wiederverwendbarkeit bei der Entsorgung verwendeter Rotorblätter sind wichtige Argumente in diesem wachsenden Markt.

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Eine Frau mit Headset spricht auf einer Bühne und hält eine Fernbedienung in der Hand.
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Mag. Stefanie Kritzinger-Griebler, PhD, Head of Unit Data Intelligence, RISC Software GmbH

KI-gestützte Instandhaltung im Einsatz

Mag. Stefanie Kritzinger-Griebler erforscht Möglichkeiten zur autonomen und digitalen Überwachung der Verkehrsinfrastruktur. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend für eine möglichst kostengünstige Instandhaltung unserer Schienen und Straßen. Kamerasysteme und KI-unterstützte Bilderauswertung können die personalintensive Begutachtung der Verkehrswege immer besser ersetzen. 

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