Landhaus-Vorderfront von schräg oben (Foto: Petschenig)
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Landhausplan

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Minoritenkirche (Foto: Petschenig)

Minoritenkirche

 

Die ursprünglich gotische Kirche wurde nach ihrem Abbruch vom Linzer Baumeister Johann Matthias Krinner in den Jahren von 1752 bis 1758 im Stile des Rokoko neu ausgeführt.

(Foto: Petschenig)

Steinerner Saal

 

Der historisch besonders bedeutsame Steinerne Saal oder Marmorsaal wurde 1564 als Versammlungs- und Tagungsraum der oberösterreichischen Landstände konzipiert und ist noch heute in seiner ursprünglichen Schönheit erhalten. Der Saal bildete im ausgehenden 16. Jahrhundert das Forum für die politschen Auseinandersetzungen mit dem Kaiser. Nach dem verheerenden Brand des Jahres 1800 wurde der Saal nach Süden hin baulich verkürzt.

 

 

(Foto: Petschenig)

Landhausturm

 

Der Landhausturm trägt an seiner Spitze einen Doppeladler. Er wurde 1568 fertiggestellt. Die Erhöhung des Turmes auf die heutige Höhe von 66 Metern erfolgte im Jahr 1638. Auf dem Landhausturm musste der Turmwächter alle Viertelstunden Ausschau nach Bränden halten. Der letzte Wächter verließ erst 1932 seine Turmstube.

(Foto: Petschenig)

Renaissance-Arkadenhof

Der  Arkadenhof bildet gemeinsam mit dem Planetenbrunnen ein einzgartiges stimmungsvolles Ensemble aus der Renaissancezeit.

(Foto: Petschenig)

Planetenbrunnen

 

Der Planetenbrunnen wurde 1582 vom Peuerbacher Steinmetz Peter Guet geschaffen und leitet seine Bezeichnung vom Bronzeaufsatz mit sechs personifizierten Planeten ab (Luna, Merkur, Venus, Sol, Mars und Saturn). Jupiter als Hauptfigur steht an der Spitze der Statuettengruppe. Der Sockel dieser Bekrönung sitzt auf einer Bronzekugel, die mit Putten und Wasser speienden Delfinen geschmückt ist. Der achteckige Granitbrunnen zeigt an den Seiten Wappen- und Löwenkopfdarstellungen aus weißem Marmor.

(Foto: Petschenig)

Landtagssitzungssaal

 

Der heutige Sitzungssaal des Oö. Landtags entstand aus der ehemaligen "Ratsstube" und diente ursprünglich dem Verordnetenkollegium,das die Beschlüsse des Landtags zu vollziehen hatte und den Ausschüssen als Sitzungszimmer. Als 1861 für das damalige Erzherzogtum Österreich ob der Enns eine "Landesordnung" erlassen wurde, wurde für den erstmals gewählten Landtag ein geeigneter Raum geschaffen. Der Saal wurde im Stil des Neo-Rokoko gestaltet. Die Stuckarbeiten, die Wappendarstellungen und Goldverzierungen an der Decke und den Wänden stammen von Ferdinand Scheck. Die Deckenmitte ziert das kaiserliche Wappen sowie das Landeswappen. Die Ecken sind mit den Stadtwappen von Linz, Wels, Ried und Steyr geschmückt. Die beiden Stirnwände zieren acht weitere Wappendarstellungen von oberösterreichischen Städten.

(Foto: Petschenig)

Brauner Saal

Der Braune Saal entstand erst nach dem Brand im Jahr 1800 durch Abtrennung vom nächstgelegenen Steinenen Saal. Prunkstück des Raums ist eine prachtvolle, mit astronomischen Zifferblättern ausgestattete Rokokostanduhr, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika transportiert werden sollte. Das Land Oberösterreich aber kaufte die Uhr.

Ein ausladender goldener Luster sowie reich gerahmte Spiegel geben dem Raum eine festliche Note.

(Foto: Petschenig)

Blaues Zimmer

 

Das Blaue Zimmer wurde nach der Farbe der Damasttapeten benannt. Das Zimmer ist mit Gemälden von oberösterreichischen Adeligen aus dem 16. Jarhundert und mit einem großen Kristallluster geschmückt.

(Foto: Petschenig)

Kleines Klubzimmer

(Foto: Petschenig)

Galeriezimmer

 

Das Zimmer zeigt wie in einer Galerie elf Portraitbilder der oberösterreichischen Landeshauptleute seit 1861. Neun der Portraits wurden von Rudolf Wernicke in den Jahren 1951 bis 1955 geschaffen, das Portrait von Dr. Erwin Wenzl stammt von Otto Götzingen, jenes von Dr. Josef Ratzenböck von Johanna Fladerer-Dorn.

(Foto: Petschenig)

Elisabethzimmer

 

Die damals 16-17jährige Elisabeth in Bayern, die spätere Kaiserin Elisabeth, war am 2. April 1854 von Passau kommend in Linz eingetroffen, wo sie von der Bevölkerung herzlich empfangen wurde. Sie verbrachte die Nacht im Linzer Landhaus in jenem Zmmr, das heute ihren Namen trägt. Der Stuckplafond ist mit den Wappen der Monarchie, Oberösterreichs und der Steiermark, sowie mit dem östrreichischen Bindenschild verziert. Die mit dunkelrotem Damast überzogene Sitzgarnitur ist noch ein Teil der Originaleinrichtung dieses Raumes.

(Foto: Petschenig)

Grünes Zimmer

 

Ist benannt nach der Farbe der Damasttapeten, mit denen die Wände vekleidet sind.

(Foto: Petschenig)

Regierungssitzzimmer

 

In diesem Raum finden die Sitzungen der Oberösterreichischen Landesregierung sattt.

Eine alte Standuhr und der mit Intarsien verzierte Schreibtisch des Landeshauptmanns Abt Dominik Lepschy befinden sich ebenfalls in diesem Raum.

(Foto: Petschenig)

Steinbogenbrücke

 

Anlässlich der Grabungsarbeiten für die geplante Tiefgarage wurde eine Steinbogenbrücke aus dem 18. Jahrhundert entdeckt, die über den ehemaligen Stadtgraben zum Südtor des Landhauses führte.

Lageplan Minoritenkirche

Grafik vom Querschnitt des Landhauses im Bereich der Repräsentationsräume (Grafik: Land OÖ)

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